Nachhaltigkeit im KBW

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Inhalt beim KBW Traunstein. Das KBW bietet nicht nur ein breites Bildungsprogramm zum Thema, sondern setzt sich auch auf der Einrichtungsebene intensiv mit Nachhaltigkeit auseinander.In diesem Zusammenhang wurde das KBW 2017 erstmals mit dem Nachhaltigkeitssystem der Gemeinwohlökonomie zertifiziert.

KBW mit Gemeinwohlbilanz

In der Gemeinwohlökonomie steht nicht der Erwerb von Geld im Vordergrund, sondern die Produktion von Gemeinwohl. Damit versteht sie sich als ein ganzheitliches ethisches Wirtschaftsmodell.

Die Gemeinwohlökonomie nimmt beispielsweise den Umgang mit den ökologischen Ressourcen, die Partizipation von Mitarbeitern und faire Verträge mit Lieferanten unter die Lupe. Anstelle von Konkurrenzdenken und Profitmaximierung werden Kooperation und die Mehrung des Gemeinwohls zum Maßstab. Entwickelt wurde dieser Ansatz von dem Wiener Christian Felber.

Gemeinwohlbilanz

KBW-Geschäftsführer Tobias Trübenbach, Nachhaltigkeits-Referent Hans Glück, KBW-Kommunikation Ulli Unterreitmeier und 2. Vorsitzender Ewald Kleyboldt

Für dieses alternative Wirtschaftsmodell wurde in der Gemeinwohlökonomie-Bewegung die Gemeinwohlbilanz entwickelt. Sie misst nach 20 Kriterien die Gemeinwohlorientierung von Unternehmen. Ein ideales gemeinwohlorientiertes Unternehmen kann maximal 1000 Punkte erreichen. 2017 hat das KBW gemeinsam mit 9 weiteren Unternehmen aus dem südostbayerischen Raum erstmals eine Gemeinwohlbilanz erstellt.

Konkret hat das bisher dazu geführt, dass der Druck der Printprodukte nun auf Recyclingpapier erfolgt, für die trotzdem entstehenden CO2-Emissionen eine Ausgleichsabgabe erfolgt, fair gehandelter Kaffee verwendet wird und ein Mitarbeiter ein E-Bike für die Fahrt zur Arbeit verwendet.

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